Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte des Märkischen Seenlandes rund um Gut Klostermühle:

Schlosspark Alt Madlitz

Der wun­der­schöne Park in Alt Madlitz, der sich mit sei­nen gro­ßen, vom Land Brandenburg prä­mier­ten Eichen, sei­nen mäch­ti­gen Kastanien und ge­schickt an­ge­leg­ten Sichtachsen hin­ter dem Herrenhaus er­streckt, ist der äl­te­ste eng­li­sche Landschaftspark (ab 1772) in Brandenburg. Schöpfer des Parks war Friedrich Ludwig Karl Finck von Finckenstein.

Er wich von den da­mals üb­li­chen fran­zö­si­schen Barockgärten ab, um sei­nen Traum von ei­nem Park nach eng­li­schem Muster zu ver­wirk­li­chen. Seine Liebe zum Park reichte so weit, dass er sein Herz dort be­gra­ben ließ, um­ran­det von drei­zehn Feldsteinen, die die Zahl sei­ner Kinder re­prä­sen­tie­ren. Der heu­tige Herzberg liegt wun­der­schön an ei­nem der bei­den Seen, dem Steinpfuhl, in­mit­ten von sanf­ten Hügeln und um­run­det von ver­schlun­ge­nen Pfaden.

Der Park war zur Zeit der Wende völ­lig ver­wil­dert und teil­weise zer­stört. Inzwischen wurde er durch pri­vate Initiative der Familie fast ori­gi­nal­ge­treu wie­der­her­ge­stellt und ist frei zu­gäng­lich.

Burg Storkow

Im Herzen der Stadt erstrahlt die vollständig re­konstruierte Burg Storkow in neuem Glanz. 800 Jahre nach der Ersterwähnung 1209 konnte sie den Bürgern und Gästen übergeben werden und entwickelt sich zum touristischen und kulturellen Anlaufpunkt. Hier finden Sie die Ausstellung "Mensch und Natur - eine Zeitreise", die Tourist-Information, die Stadtbibliothek, das Burgstübchen, den Veranstaltungssaal im Palas und eine Freilichtbühne. Mit den Dauer- und Sonderausstellungen, den vielfältigen Angeboten wie Konzerten, Lesun­gen und Theater wird ein abwechslungsreicher Aufenthalt in Storkow und Umgebung garantiert.

In der Burg Storkow wird die abwechslungsreiche Natur- und Kulturgeschichte in der Region zwischen Oder, Dahme und Spree spannend und anregend aufgezeigt. Das Natureum beherbergt auf drei Ebenen eine Ausstellung, in der Besucher durch den Einsatz multimedialer und multifunktionaler Ausstellungskonzepte ein individuelles (Lern-) Erlebnis erfahren. Die Ausstellung beginnt bei der Eiszeit und führt auf drei Ebenen bis zur Gegenwart. Im Dachgeschoss sind u. a. die wenigen vorhanden historischen Abbildungen und Kartenwerke zu sehen, wo die jahrhundertealte Entstehungsgeschichte der Burg dokumentiert ist. Lesen Sie hier mehr...

Burg Beeskow

Die 1316 erstmals erwähnte Burg Beeskow kann auf eine wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte zurückblicken. Sie gehörte damals den Herren von Strehle, den Besitzern der Herrschaft Beeskow-Storkow, und bildete mit den anderen Anlagen der Region ein dichtes Netz von Wasserburgen. Heute bietet die Burg Beeskow ein Erscheinungsbild als denkmalgeschütztes Ensemble, das wesentlich durch Bauten geprägt ist, die zwischen 1250 und 1550 entstanden. Der seit langem trocken gelegte Burggraben, Teile der Burgmauer und des Bergfrieds mit Aussichtsplattform in 27 Metern Höhe, blieben bis heute erhalten.


Seit 1991 ist auf dem Burggelände ein Kultur- und Bildungszentrum untergebracht. Das Regionalmuseum zeigt Ausstellungen zu historischen Themen der Beeskower Region. Im Ausstellungszentrum erwartet den Besucher in wechselnden Präsentationen neben zeitgenössischer Kunst auch Kunst aus Zeiten der DDR. Von der Aussichtsplattform des Bergfrieds, dem Wahrzeichen der Burg, hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und die Spreelandschaft um Beeskow. Im Burghof werden regelmäßig zünftige Feste gefeiert. Abendveranstaltungen auf dem Hof und im Konzertsaal bieten viel Sehens- und Hörenswertes.

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Kloster Neuzelle

Die Klosteranlage im Erholungsort Neuzelle ist eine der wenigen vollständig erhaltenen Zeugnisse klösterlicher Baukunst - in höchster Vollkommenheit und atemberaubender Üppigkeit. Gern wird es auch als das „Barockwunder Brandenburgs“ bezeichnet.

Majestätisch und weit sichtbar, strahlt der über 70 m hohe Glockenturm der katholischen Pfarrkirche St. Marien ins Land und wurde zum Wahrzeichen der Region. Das ursprünglich gotische Gotteshaus bildet den Mittelpunkt des Klosterensembles und wurde im 17. und 18. Jahrhundert von italienischen und böhmischen Künstlern zu einem wahren Juwel des Barock umgebaut und ist heute eine der bedeutendsten Barockkirchen Mitteleuropas. Nördlich der Klosterkirche schließt sich der restaurierte mittelalterliche Kreuzgang und die Klausur an. Beide verfügen über repräsentative Kreuzrippengewölbe und Malereien aus dem Mittel- und Spätmittelalter. Eine zweite barocke Kirche befindet sich südlich der Anlage - die evangelische Kirche zum Hl. Kreuz. Sie beeindruckt mit ihrem 125 qm großen Kuppelfresko.

Östlich der Anlage befinden sich die barocken Klostergärten, die zu den bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands zählen und in den letzten Jahren nach Plänen von 1758 weitgehend wieder hergestellt wurden.

Schloss Neuhardenberg

Die Ursprünge der Schlossanlage gehen auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück. 1679 erwarb Kurfürstin Dorothea von Brandenburg die Quilitzer Besitztümer, das spätere Neuhardenberg. Bereits um 1708 entsteht ein Schlossgarten im Barockstil. 1763 erhält Rittmeister Joachim Bernhard von Prittwitz das Gut Quilitz von der Krone als Ehrengeschenk. Von Prittwitz errichtet von 1786 bis 1790 das Schlossgebäude als eingeschossige Dreiflügelanlage mit hohem Mansardedach. 1814 erhält der preußische Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Reformen in Preußen neben anderen Besitztümern auch Quilitz zum Geschenk, das er 1815 in Neu Hardenberg umbenennt. Um 1820 wird das Schloss nach Plänen von Schinkel in ein zweigeschossiges klassizistisches Palais umgebaut. 1822 wird der Park nach Plänen von Lenné erweitert und umgestaltet.

Die Schlossanlage ist durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband zu einem Zentrum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaftsethik mit einem Hotel und zwei Restaurants umgestaltet worden. Ein international hoch anerkanntes Kulturprogramm mit Ausstellungen, Lesungen und Debatten sowie Konzerten und Theateraufführungen gibt darüber hinaus Raum und Möglichkeit für Begegnungen und Entdeckungen. Der Schlosspark kann jederzeit besichtigt werden.

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Naturpark Schlaubetal

Müllrose ist das Tor zum Schlaubetal und Schlüssel zugleich. Der Schlüssel für Ihre Erholung im idyllischen Schlaubetal. Die Wandertour verläuft entlang des romantischen Bachtals der Schlaube. Sie schlängelt sich verträumt durch wildromantische Täler, sumpfige Wiesen, mal dickes Gebüsch, mal weite Wälder und speist mit ihrem klaren Wasser malerische Seen und Mühlen aus vergangenen Zeiten. Eisvogel, Kranich und Seeadler sind in der wasserreichen Landschaft oft zu beobachten. Seltene Orchideen, bedeutende Farne und fast 700 Schmetterlingsarten sind hier heimisch. Entdecken Sie die Stille, die Harmonie von bescheidener, unbestechlicher Schönheit.

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Schlosspark Alt Madlitz, Foto: Schlossgut Alt Madlitz GmbH & Co. KG

Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Das Museum bietet eine Dauerausstellung zu Leben, Werk und Wirken des Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Es beherbergt Sammlungen zu Ewald Christian (1715-1759) und Franz Alexander (1769-1797) von Kleist und zu Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843). Thematische Wechselausstellungen zu künstlerischen, literarischen und kulturgeschichtlichen Themen bereichern das Museum. Erfahren Sie hier mehr...

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen.
Einlass bis 15 Minuten vor Schließung.

Burg Storkow - Luftaufnahme, Foto: André Emmerich

Gedenkstätte und Museum Seelower Höhen

Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. Im Frühjahr 1945 standen sich im Oderbruch und auf dem Höhenzug hunderttausende Soldaten, 14 000 Geschütze, 5 000 gepanzerte Fahrzeuge und die gleiche Anzahl an Flugzeugen gegenüber.


Am 16. April 1945 begann die letzte sowjetische Großoffensive auf europäischem Territorium. Die "Berliner Operation" hatte das Ziel den deutschen Widerstand endgültig zu brechen und den Krieg in Berlin zu beenden.

Im Winter und Frühjahr starben bei den Kämpfen um die Brückenköpfe und bei der "Schlacht um die Seelower Höhen" mehr als 100 000 Soldaten unterschiedlicher Nationen.

Der Krieg forderte bei der märkischen Bevölkerung viele Opfer und Entbehrungen. Als der Krieg Berlin erreichte, war eine einzigartige Kulturlandschaft zerstört.

In Einheit von "Erinnern, Mahnen und Gedenken" stellt dieser Ort heute eine wichtige Begegnungsstätte dar.

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Brecht-Weigel-Haus

Das Brecht-Weigel-Haus in Buckow (Märkische Schweiz) ist seit 1977 eine Gedenkstätte für Bertolt Brecht und Helene Weigel. Das Künstlerehepaar hatte den Ort seit dem Jahr 1952 als Sommersitz ausgewählt. Nach Brechts Tod 1956 lud Helene Weigel weiterhin viele Gäste ein und nutzte das Anwesen neben ihrer Berliner Wohnung bis zu ihrem Tod 1971 zur Erholung. Das Sommerhaus von Bertolt Brecht und Helene Weigel gibt Auskunft über das gemeinsame Leben und Arbeiten des Künstlerpaares. Originale Einrichtungsgegenstände, Bühnenbildmodelle, Planwagen und Kostüme zu Brechts Theaterstück "Mutter Courage und Ihre Kinder" illustrieren das gemeinsame Wirken das Dramatikers und Lyrikers und der Schauspielerin.

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Klosterbrauerei Neuzelle

Die Klosterbrauerei Neuzelle befindet sich vor den Toren des Zisterzienserklosters Neuzelle. Sie ist die letzte produzierende Klosterbrauerei im Land Brandenburg. Seit über 400 Jahren wird hier nach alter handwerklicher Tradition Bier gebraut. Erst nur für den Eigenbedarf der Mönche, später (1589) für die umliegenden Dörfer, wird es heute auf Anfrage weltweit versandt. Das dunkelbraune, süffige Getränk darf sich jedoch nicht Bier nennen, sondern muss mit dem Namen "Schwarzer Abt" Vorlieb nehmen. Der Beliebtheit bei Besuchern und Einheimischen hat das aber keinen Abbruch getan.

Während einer Führung durch die Brauerei kann man dem Brauer über die Schulter schauen und mehr über das edle Getränk erfahren, welches anschließend verkostet werden kann.

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Kunstspeicher Friedersdorf

Der Kunstspeicher ist ein 6- bödiger ehemaliger Getreidespeicher sowie ein technisches Denkmal, in dem heute der SpeicherLaden, das Wirtshaus, Ausstellungen sowie Künste verschiedener Genres ihren Platz finden.

Ein Ort zum Verweilen - in gemütlicher Atmosphäre.

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