GUT KLOSTERMÜHLE ALT MADLITZ

Eine Idylle mit Geschichte

Die einmalig idyllische Lage am Madlitzer See hat die Menschen bereits im frühen Mittelalter angezogen. Kartäuser Mönche stauten das Wasser des Sees für eine Wassermühle, die über Jahrhunderte hinweg die Bewohner der Gegend mit Mehl versorgte und dem Gut seinen noch heute gültigen Namen gab. Auch Gäste mit großen Namen haben Alt Madlitz geprägt. Die ostpreußische Familie Finck von Finckenstein ließ sich 1751 hier nieder und nutzen das Schloss im Dorf ebenso wie die Gebäude am Madlitzer See. Friedrich der Große (der "Alte Fritz") erholte sich im nahe gelegenen Madlitzer Schloss von der verlorenen Schlacht von Kunersdorf 1759. Er kehrte in der Mühle ein und wird zitiert: „Die Suppe mundete gar köstlich“.

Nach diesen Ereignissen wurde die heute durch das Gut Klostermühle führende Straße viele Jahrhunderte lang Königsstraße genannt. Erst sehr viel später wurde dann der heutige Name „Mühlenstraße“ geprägt.

Kaiser Wilhelm II. ging in den Wäldern um die Mühle zur Jagd. Nach 1945 beanspruchte die Staatssicherheit der DDR das Areal für sich und schloss die Öffentlichkeit vollständig aus.

Heute erstrahlt das Gut Klostermühle dank des Engagements des Düsseldorfer Architekten Walter Brune in neuem Glanz. Und nach wie vor be- und verzaubert die Madlitzer Idylle ihre Besucher. Sie spüren es von dem Augenblick an, an dem Sie hier ankommen.

  • Fischerhaus, Haus Fontane

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Gut Klostermühle